Selberlesen oder Verschenken - dazu einige Tipps von uns.
Wenn Sie auf den Geschmack kommen, bestellen Sie gleich hier.

Die langen Abende Elizabeth Strout

In der kleinen Stadt Crossby an der Küste von Maine lebt seit langem Olive Kitteridge, eine pensionierte Lehrerin, den Lesern von „Mit Blick aufs Meer“ bereits bekannt als scharfzüngiges Original. Sie sagt gerne unverblümt ihre Meinung und ist deshalb nicht bei allen beliebt. Inzwischen ist sie siebzig Jahre alt, fettleibig, verwitwet und ziemlich einsam. Genau wie Jack Kennison, ein ehemaliger Harvardprofessor, der beharrlich um sie wirbt. Es entwickelt sich nun aber keineswegs eine gefühlvolle Alters-Love-Story, sondern ein ziemlich pragmatisches, auch konfliktträchtiges und durchaus komisches Zusammenhalten angesichts von Einsamkeit, nachlassenden Kräften und der Furcht vor dem Sterben. Unsentimental und zugleich voller Verständnis erzählt Elizabeth Strout in ihrem episodischen Roman außerdem von einigen anderen Einwohnern von Crossby. Es sind unsichtbare familiäre Dramen, unvergessliche Geschichten, die bei aller Tragik zeigen, dass neue überraschende Erfahrungen immer wieder möglich sind – bis zuletzt. Luchterhand 2020

Klara vergessen Isabelle Autissier

Murmansk, nördlich des Polarkreises. Juri, ein amerikanischer Ornithologe, ist nach Jahrzehnten zum ersten Mal an seinen Geburtsort zurückgekehrt um seinen sterbenden Vater, Rubin, zu besuchen. Dieser hat einen Auftrag für ihn: Er soll herausfinden, was mit Rubins Mutter Klara, einer angesehenen Geologin, geschehen ist, die in der stalinistischen Ära kurz nach Kriegsende plötzlich verhaftet wurde und spurlos verschwand. Rubin war damals erst vier Jahre alt, über die Mutter durfte nie mehr gesprochen werden. Nur widerwillig beginnt Juri mit der Recherche: zu verhasst ist ihm der gewalttätige Vater, der ihm die Kindheit zur Hölle gemacht hat. Und von seiner Großmutter hat er nie gehört. Doch dann packt es ihn: die Spuren führen ihn durch verschiedene Archive und schließlich auf eine unwirtliche Insel im hohen Norden. Und ihm wird klar, wie eng alle drei Schicksale – Rubins, Klaras und sein eigenes – miteinander verflochten sind.
Mit großer Sachkenntnis und rauhem Realismus erzählt Isabelle Autissier eine verstörende Familiengeschichte, in der persönliches Versagen und der Schrecken des politischen Terrors nicht voneinander zu trennen sind. Mare 2020

Hier sind Löwen Katerina Poladjan

Die deutsche Buchrestauratorin Helen verbringt einige Wochen in Jerewan um eine alte armenische Familienbibel zu restaurieren. Außerdem soll sie auf Wunsch ihrer Mutter nach etwaigen armenischen Verwandten suchen. Rasch lebt sie sich ein, findet Freunde und beginnt eine komplizierte Affäre mit dem Sohn ihrer Chefin. Sie ist zunehmend fasziniert von einigen rätselhaften Kritzeleien und Ortsangaben in der alten Bibel und taucht tief ein in eine Geschichte von Verfolgung und Exil, die offenbar auch mit ihrer eigenen Familiengeschichte zu tun hat. Katerina Polodjan, selbst Urenkelin eines Armeniers, erzählt in einer klaren und schönen Sprache ungemein lebendig und facettenreich von einer jungen Frau, die merkt, dass die leidvolle Geschichte ihrer Vorfahren bis in ihr eigenes Leben nachhallt. „Hier sind Löwen“ wurde für den Deutschen Buchpreis 2019 nominiert. Fischer 2019

Ein feiner Typ Willy Vlautin

Der junge Horace, ein Halbindianer, der einen schlechten Start ins Leben hatte, hat Glück gehabt: seit einigen Jahren lebt und arbeitet er auf der Farm von Mr. Reese. Der ist ein grundgütiger alter Mann und behandelt ihn wie seinen Sohn. Dieser soll sogar später die Farm übernehmen. Doch Horace will hoch hinaus: Er will unbedingt Boxchampion werden und es allen zeigen. Mr. Reese lässt ihn schweren Herzens ziehen und Horace verspricht, eines Tages zurückzukehren. Unter harten Bedingungen kämpft er sich durch. Erfolg wechselt mit Niederlage – wird er es schaffen? Mr. Reese telephoniert gelegentlich mit ihm, doch irgendwann ist Horace spurlos verschwunden. Beunruhigt macht sich Mr.Reese auf die Suche.
Der amerikanische Traum, alles erreichen zu können, wenn man nur will, entwickelt sich in diesem großartigen und berührenden Roman zum Alptraum. Dass er trotzdem nicht deprimierend wirkt, liegt an dem unvergesslichen Mr.Reese, wirklich ein „feiner Typ“! Berlin 2019

Der Zopf meiner Großmutter Alina Bronsky

Diese Großmutter hat es in sich! In Russland soll sie eine gefeierte Tänzerin gewesen sein, jetzt lebt sie mit ihrem Mann und dem Enkel Max in einem Flüchtlingsheim in Deutschland. Dort hat sie Mann und Enkel fest im Griff. Vor allem will sie Max vor den schädlichen Einflüssen der neuen Heimat beschützen: vor ungesunden Nahrungsmitteln, vor dem deutschen Schulsystem, vor gefährlichen Betätigungen und dem eigenen Vater. Nur den Klavierunterricht erlaubt sie, doch die Klavierlehrerin ist nicht so harmlos wie es scheint. Fast könnte die Matriarchin ins Wanken geraten... Die ganze Geschichte wird aus der Sicht von Max erzählt, der sich erstaunlich robust durch den Irrsinn der Erwachsenen hindurchlaviert.
Alina Bronsky, selbst in den Neunzigerjahren aus Russland eingewandert, erzählt furios und mit bösem Witz von eigenwilligen und zugleich liebenswerten Charakteren, deren Leben nicht ohne Tragik ist. Kiepenheuer und Witsch 2019

Die kommenden Jahre Norbert Gstrein

Richard, ein Glaziologe, erforscht das Schwinden der Gletscher und ist beruflich viel unterwegs, seine Frau Natascha ist Schriftstellerin und mehr an menschlichen Angelegenheiten interessiert. Die beiden haben sich über die Jahre auseinandergelebt und nur noch wenig gemeinsam. Das wird deutlich, als Natascha trotz Richards Bedenken ihr abgelegenes Ferienhaus nahe Hamburg einer syrischen Flüchtlingsfamilie überlässt und dies auch öffentlichkeitswirksam in einem Video festhalten lässt. Es kommt zu fremdenfeindlichen und bedrohlichen Aktionen gegenüber den Syrern, was bei Natascha zu einem übertriebenen und schließlich verhängnisvollen Schutzverhalten führt, während Richard zunehmend Mißtrauen gegenüber dem syrischen Familienvater entwickelt. Ist er überhaupt, was er zu sein vorgibt? Norbert Gstrein, der in seinen Romanen häufig aktuelle Themen bearbeitet, fragt skeptisch nach den inneren Beweggründen unseres Verhaltens. Humanitärer Eifer oder Nichtstun – was treibt uns an? Ein sehr lesenswerter Beitrag in einer oft überhitzten Debatte. Hanser 2018

Und jeden Morgen das Meer Karl-Heinz Ott

Sonja, 62 Jahre alt und seit 30 Jahren zusammen mit ihrem Mann Bruno Chefin des „Lindenhof“, einem der Wie ist es, auf einen Schlag alles zu verlieren? Ehepartner, Arbeit und Zuhause? Genau das passiert angesagtesten Hotels am Bodensee. Nach dem Tod ihres Mannes stellt sich heraus, dass das Haus hoffnungslos verschuldet ist. Ihr Schwager erklärt sich bereit, es zu übernehmen unter der Bedingung, dass Sonja geht und auf alle Ansprüche verzichtet. Weit weg versucht sie einen Neuanfang; an der Küste von Wales übernimmt sie eine heruntergekommene Pension mit Bar, die nur selten Gäste hat. Auf ihren täglichen Spaziergängen an den Klippen entlang versucht sie innerlich zu ordnen, was ihr widerfahren ist. Ist es die absolute Katastrophe oder vielleicht auch eine neue Freiheit? Hat sie Erfolg mit Glück verwechselt? Und ist angesichts der Wucht des uralten Meeres ihr kleines Schicksal nicht bedeutungslos? Selten ist über das Unglück so nachdenklich und poetisch geschrieben worden. Hanser 2018

Der große Wahn Sebastian Faulks

Der Londoner Psychiater Robert Hendricks erhält eines Tages eine rätselhafte Einladung des 90-jährigen Neurologen Pereira, der auf einer kleinen Insel vor der französischen Küste lebt. Wie sich herausstellt, hat dieser Hendricks Vater gekannt, der im 1. Weltkrieg auf unklare Weise umgekommen ist. So wird die Reise zu einer Reise in die Vergangenheit, und Hendrick, der bisher sein Leben eher emotionsarm gelebt hat, wird mit intensiven Erinnerungen konfrontiert: an die vaterlose Kindheit, an seine eigenen Erlebnisse im Krieg und an die Italienierin „L“, seine große Liebe, die ihn damals so plötzlich verlassen hatte. Er erkundigt sich nach ihrem Aufenthaltsort und plant ein Wiedersehen. Wie wird das werden?
„Der große Wahn“ ist die meisterhaft erzählte Lebensgeschichte eines einsamen Mannes, verwoben mit einer eindringlichen Schilderung des Kriegsgeschehens im 20. Jahrhundert. Mare 2017

Ein feines Gespür für Schönheit J. David Simons

Edward, ein berühmter englischer Schriftsteller kehrt als alter Mann in jenes herrlich gelegene japanische Hotel zurück, in dem er 1950 seinen ersten Bestseller schrieb. Es war ein amerika- kritischer Roman über den Abwurf der Atombomben über Hiroshima und Nagasaki, der für Furore sorgte. Im Hotel hatte er eine Liebesbeziehung zu dem Zimmermädchen Sumiko, die mit seiner Rückkehr nach England ihr Ende fand. In England nahm er dann das konfliktbeladene Verhältnis zu seiner früheren Freundin Macy, einer begabten Künstlerin, wieder auf.
Jetzt im Jahr 2003 macht er die Erfahrung: nichts von all dem ist wirklich vergangen. Er trifft Sumiko wieder und bekommt auch nochmals mit Macy zu tun, von der er längst getrennt ist. Vor allem aber wird er mit seinem eigenen Versagen konfrontiert.
Ein spannend und poetisch geschriebener Roman, dem man die Liebe des Autors zur japanischen Kultur abspürt. Goldmann 2019

Das Ministerium des äußersten Glücks Arundhati Roy

Zwanzig Jahre nach „Der Gott der kleinen Dinge“ hat Arundhati Roy ihren zweiten Roman vorgelegt. Ihr intensives politisches Engagement der letzten Jahre ist in dieses Buch eingeflossen, aber auch ihre literarische Kraft. Es ist eine mutige, schonungslose Bestandsaufnahme des modernen Indien, eine Geschichte, “von unten“ erzählt. Gegen politische Unterdrückung und Gewalt, gegen die korrupten Machtinteressen von Industrie und Politik und einzelner Kasten, gegen all die religiösen Kämpfe steht die Solidarität einer kleinen ausgegrenzten Gemeinschaft, die auf einem Friedhof in Delhi haust. Arundhati Roy schont den Leser nicht, ihr literarischer Stil rüttelt auf und bewahrt zugleich vor Hoffnungslosigkeit. Fischer 2018

Ellbogen Fatma Aydemir

Die siebzehnjährige Türkin Hazal lebt mit ihrer Familie in einer kleinen Wohnung im Berliner Wedding. Der Vater ist Taxifahrer und schlägt auch gerne mal zu, die Mutter sitzt untätig zu Hause und guckt türkische Fernsehserien, der Bruder entwickelt sich zum Kleinkriminellen, während für Hazal alles verboten ist, was Spaß macht. Sie jobbt in der Bäckerei ihres Onkels, alle anderen Bewerbungen waren bisher erfolglos. Als „Opfer“ fühlt sie sich trotzdem nicht; sie hat vielmehr eine Riesenwut im Bauch, „eine Wut auf die Ellbogen, die uns das Leben reingerammt hat, immer wieder, und immer noch.“ Das macht sie stark – und gefährlich. An ihrem 18. Geburtstag gerät sie in eine verhängnisvolle Situation, wird gewalttätig und schließlich zur Mörderin. Keinesfalls hat sie vor, sich der Polizei zu stellen. Sie flüchtet nach Istanbul zu einem Bekannten, den sie nur vom Skypen kennt und muss feststellen, dass sie sich in der Türkei noch überflüssiger fühlt als in Deutschland. Wie wird es mit ihr weitergehen? Kann es einen Neuanfang geben ohne dass sie sich ihrer Verantwortung stellt und Empathie lernt? Fatma Aydemir hat ihr Buch im Ich-Stil geschrieben, was einen direkten Einblick in die ver- störende Empfindungswelt dieser jungen Frau ermöglicht. Es bietet keine Lösungen an, öffnet aber die Augen für Menschen in Milieus, über die wir viel zu wenig wissen und erst recht nicht kennen. dtv 2018

Die folgenden Buchtipps gibt es bereits als Taschenbuch:

Offene See Benjamin Myers

England 1946. Nach dem Schulabschluss hat Robert keine anderen Zukunftsaussichten als im Bergbau zu arbeiten. Doch zuvor will er ein einziges Mal das Meer sehen. Über Wochen hinweg ist er zu Fuß in der Natur unterwegs, findet immer wieder für eine Zeitlang Arbeit und Unterkunft, dann geht es weiter. Schließlich hat er sein Ziel erreicht: Die offene See! Hier lernt er Dulcie kennen, eine ältere, ganz und gar unkoventionelle Frau, die ein abgelegenes Cottage bewohnt. Durch sie tut sich für ihn eine ganz neue Welt auf: die Welt der Kunst und des unbekümmerten Genießens jenseits von Wohlanständigkeit und Pflichterfüllung, vor allem aber die Welt der Dichtung. Doch er spürt in ihr auch einen tief verborgenen Schmerz. Als er auf ihrem verwilderten Grundstück eine halb verfallene, aber einst liebevoll eingerichtete Hütte renoviert, macht er einen Fund, der das Leben für beide tiefgreifend verändert. „Offene See“ erzählt einfühlsam und mit großer Bildkraft, wie die Begegnung mit Natur und Dichtung einem jungen Menschen die Richtung weist. Ein rundum beglückendes Leseerlebnis! DuMont 2020

Der steinerne Engel Margaret Laurence

Hagar Shipley ist über 90 und keine angenehme Zeitgenossin: kratzbürstig, misstrauisch und undankbar macht sie ihrem Sohn Marvin („Trottel“) und seiner Frau Doris („dumme Trutsche“) das Leben schwer. Die beiden wohnen bei ihr im Haus und sie wehrt sich erbittert dagegen, ins Seniorenheim „Silberfaden“ umzuziehen, als ihre Kräfte schwinden. Schließlich flieht sie bei Nacht und Nebel ins Ungewisse. Die Reise wird auch zur Reise in die Vergangenheit: hinter ihr liegt ein mühseliges Leben voller, auch selbst verschuldeter Fehlschläge und ein tragisches Ereignis, das sie nie verkraftet hat. Fasziniert folgt man dem Gedankenstrom dieser unbequemen Frau bis zu seinem Ende.
In Kanada wird Margaret Laurence (1926 – 1987) in einem Atemzug mit Alice Munro und Margaret Atwood genannt – zu Recht! Eisele, 2020

Die Unschärfe der Welt Iris Wolff

Samuel kommt Anfang der 1970er-Jahre auf einem kleinen Pfarrhof im Banat zur Welt. Sein Vater Hannes betreut eine kleine, vorwiegend deutsche Kirchengemeinde, das Dorfleben ist aber durch ethnische Vielfalt geprägt und verläuft weitgehend harmonisch. Samuel ist still und zurückhaltend und fühlt sich am wohlsten bei den Frauen der Familie: Bei seiner schweigsamen Mutter Florentine und bei der Großmutter Karline, die eine geborene Geschichtenerzählerin ist. Außerdem fühlt er eine tiefe Verbundenheit mit Stana, seiner Freundin seit Kindertagen. Allerdings stellt sich heraus, dass ihr Vater als Spitzel beim rumänischen Geheimdienst arbeitet und zunehmend zur Bedrohung wird. Als schließlich auch Hannes zum Verhör einbestellt wird, beschließt Samuel zu fliehen...
In einer wunderbaren, wie schwebenden Sprache, die zugleich voller sinnlicher Details ist, erzählt Iris Wolff von Verlust und Neuanfang und von Verbundenheit über Grenzen hinweg. Es ist ein Roman zum Langsamlesen, es zählt jeder Satz. Er wurde 2020 für den Deutschen Buchpreis, für den Bayerischen Buchpreis und den Wilhelm-Raabe- Preis nominiert. Klett-Cotta 2020

Die Bagage Monika Helfer

Josef und Maria Moosbrugger leben mit ihren vier Kindern am Rand eines Bergdorfes in Vorarlberg. Sie sind die Abseitigen, die Armen, die Bagage. Dass Maria fast überirdisch schön ist, verstärkt ihr Außenseiterdasein noch. Als der erste Weltkrieg beginnt, wird auch Josef zur Armee eingezogen. Die Familie wird zunächst vom Bürgermeister mit Lebensmitteln unterstützt, doch der verfolgt dabei eigene Interessen. Josef kommt zwei Mal für wenige Tage heim, dann gehen bis zum Ende des Krieges nur noch kurze Briefe hin und her. Maria bekommt in dieser Zeit ein weiteres Kind, Margarethe, es ist die Mutter der Erzählerin. Doch der Vater wird nach seiner Heimkehr dieses Kind niemals anschauen und nie ein Wort mit ihm sprechen. Er ist überzeugt, nicht der Vater zu sein.
Monika Helfer verschränkt in ihrem schmalen Roman äußerst kunstvoll die Geschichte Marias mit ihrer eigenen Lebensgeschichte. Aber auch das Erleben der Kinder und ihre weitere Entwicklung wird eindrucksvoll beschrieben: Wie wirken sich die Beschädigungen in der Kindheit über die Jahre und sogar über Generationen hinweg aus? Dass die Autorin zudem für ihren „Dorfroman“ einen ganz eigenen Sprachstil entwickelt hat, macht ihn zu großer Kunst. Hanser 2020

Impressum | Datenschutz